| Veranstaltung: | 3. Kreismitgliederversammlung Ostprignitz-Ruppin 2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 2. Landratswahl |
| Antragsteller*in: | Kreisvorstand Ostprignitz-Ruppin (dort beschlossen am: 09.06.2026) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 09.06.2026, 12:44 |
A1: Aufruf zur Stichwahl am 28. Juni 2026: Ralf Reinhardt wählen und AfD-Landrat verhindern
Antragstext
Der Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ostprignitz-Ruppin ruft alle
wahlberechtigten Menschen im Landkreis dazu auf, am 28. Juni 2026 zur Wahl zu
gehen und Ralf Reinhardt (SPD) zu wählen.
„Sollte Ralf Reinhardt auch am bei der Stichwahl die Mehrheit der Wähler
überzeugen und die Wahlbeteiligung ähnlich ausfallen, wäre das spürbarer
Rückenwind für seine zukunftsorientierte und sozial orientierte Politik. Wir
wünschen uns, dass Ralf Reinhardt seine wertvolle Erfahrung weiterhin
einzubringen und an das an zu knüpfen kann, was er begonnen hat. Doch bei dieser
Wahl geht es um weit mehr als eine Personalentscheidung: Es geht darum, zu
verhindern, dass künftig ein AfD-Politiker die Geschicke Ostprignitz-Ruppins
lenkt und unseren Landkreis gegenüber Land und Bund repräsentiert.“, so Susanne
Rohleder, Co-Sprecherin des Kreisvorstandes.
Aus Sicht des Kreisverbands, der die erneute Kandidatur von Ralf Reinhardt schon
früh unterstützte (vgl. PM vom 29.01.26), gibt es zahlreiche Projekte, die der
amtierende Landrat weiterführen sollte: Den ÖPNV bedarfsorientiert und in allen
Ecken des Landkreises weiterentwickeln und insbesondere jungen Menschen
weiterhin kostenlos anbieten, engagiert und lösungsorientiert für besser
Regionalbahnverbindungen im Landkreis eintreten, die Gesundheitsversorgung in
der Fläche sichern und neue Lösungen finden, wo alte Strukturen wegbrechen,
Schulen gut ausstatten, vielfältige Kultur- und Sportangebote fördern, schnelles
Internet in alle Ecken des Landkreises bringen, Verwaltung im Landkreis
effizienter und digitaler organisieren, die Rahmenbedingungen für Unternehmen
weiter verbessern und Synergiepotenziale zwischen Natur und Tourismus Stück für
Stück erschließen.
Wiebke Nowack, Co-Sprecherin des Kreisvorstandes: „Wir leben in einer Region,
die unglaublich viel zu bieten hat und sind auf einem Erfolgskurs. Junge
Familien und Fachkräfte ziehen bewusst hierher, aus anderen Ecken Brandenburgs,
aus Berlin und aus der Ferne. Viele, die für Ausbildung oder Studium
fortgegangen sind, kehren zurück. An diese Dynamik können wir mit Ralf Reinhardt
anknüpfen. Torsten Arndt ist keine Alternative. Er tritt für eine gesichert
rechtsextreme Partei an, die ganz gezielt an den Grundpfeilern unserer
Demokratie rüttelt, Ängste schürt, auf Spaltung setzt und keine positive Vision
für die Zukunft hat.“
Hintergrund:
Bei der Stichwahl am 28. Juni 2026 wird darüber entschieden, wer in den
kommenden acht Jahren als Landrat die Kreisverwaltung in Ostprignitz-Ruppin
leitet. Die Stichwahl ist notwendig, da bei der Wahl am 07. Juni 2026 keiner der
vier Kandidaten über 50 % der Stimmen bekommen hat. Zur Wahl stehen nun noch die
beiden Kandidaten, die am meisten Stimmen erhielten: Amtsinhaber Ralf Reinhardt
(SPD) und Torsten Arndt (AfD). Ralf Reinhardt startet mit Rückenwind in die
Stichwahl – knapp 35 % der Wähler hatten am 28. Juni für ihn gestimmt während
Torsten Arndt mit 30,3 % der Stimmen hinter ihm zurückblieb.

Kommentare
Heinz-Herwig Mascher:
In Zeile 4 "am" streichen, ist sinnlos.
Heinz