| Veranstaltung: | 1. Kreismitgliederversammlung 2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 2.2. Diskussion und Beschluss zur Landratswahl |
| Antragsteller*in: | Kreisvorstand Ostprignitz-Ruppin (dort beschlossen am: 25.01.2026) |
| Status: | Eingereicht |
| Angelegt: | 28.01.2026, 12:15 |
A2: Beschlussvorlage bzgl. einer möglichen Unterstützung von Landrat Ralf Reinhardt als Kandidat für den Landratsposten in Ostprignitz-Ruppin
Antragstext
ENTWURF
Der bündnisgrüne Kreisverband Ostprignitz-Ruppin beschließt am Mittwoch, den
28.02.26, auf die Aufstellung einer eigenen Kandidatin oder eines eigenen
Kandidaten für die Wahl des Landrates von Ostprignitz-Ruppin am 07.10.26 zu
verzichten und stattdessen die Kandidatur des amtierenden Landrates, Ralf
Reinhardt, zu unterstützen.
Gründe für die Unterstützung seiner Kandidatur durch unseren Kreisverband:
Großes Engagement für Ostprignitz-Ruppin: Wir schätzen Herr Reinhardts
persönliches Engagement für eine bessere Regionalbahnanbindung an Berlin
vor und hinter den Kulissen sowie seine Anstrengungen im Bereich
Mobilfunk- und Breitbandausbau. Trotz aller Unwägbarkeiten lässt Herr
Reinhardt nicht locker und kämpft für eine bessere Infrastruktur in
unserem ländlich geprägten Landkreis.
Bekenntnis zu Umwelt- und Naturschutz: Ralf Reinhardt steht zu der hohen
Verantwortung seiner Verwaltung für den ökologischen Zustand unserer
Umwelt. Die Einschätzung der unteren Naturschutzbehörde wird von ihm in
aller Regel respektiert und nicht in Frage gestellt, was eine
entscheidende Voraussetzung dafür darstellt, dass Umwelt- und
Naturschutzbelange individuellen oder wirtschaftlichen Interessen nicht
untergeordnet werden.
Offen für Innovation und Digitalisierung: Ob E-Mobilität, autonomes Fahren
oder digitale Lösungen – Herr Reinhardt kennt die Zukunftsthemen nicht
nur, sondern lebt sie nach Möglichkeit auch und arbeitet seit Jahren
dafür, dass unser Landkreis sich für die Zukunft wappnet.
Weltoffenheit und Toleranz: Ralf Reinhardt teilt einen großen Teil der
Werte unserer Parteimitglieder. Hilfe und Unterstützung für Geflüchtete
sowie ein respektvoller Umgang mit Menschen unabhängig ihrer Herkunft,
ihres Glaubens, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung sind
für Herrn Reinhardt in jeder Situation selbstverständlich gewesen.
Nahbarkeit und Pragmatismus: Abseits politischer Bühnen und offizieller
Sitzungen schafft es Ralf Reinhardtnahbar aufzutreten, zwanglose und
offene Gespräche zu führen, die Anliegen seines Gegenübers ernst zu nehmen
und pragmatisch nach Lösungen zu suchen.
Wertvoller Erfahrungsschatz: Ralf Reinhardt hat in den letzten fast16
Jahren Erfahrungen gesammelt, welche für die Qualität und die erfolgreiche
Arbeit eines Landrates entscheidend sind. Unser Landkreis kann davon
profitieren, wenn Ralf Reinhardt auf diesen Erfahrungen aufbauen und
strategisch wichtige Projekte weiter voran- und zu Ende bringen kann.
Nicht zuletzt angesichts des anstehenden Generationswechsels der aktuellen
Dezernenten des Landkreises bestände mit einem Wechsel potenziell die
Gefahr, dass unserer Verwaltung sehr viel Erfahrungswissen in kurzer Zeit
abhandenkommen würde.
Erwartungen, die wir an Herrn Reinhardt richten, für den Fall, dass er erneut
als Landrat gewählt wird:
Mehr Bürgernähe & Service-Orientierung der Verwaltung: Wir erwarten, dass
Herr Reinhardt seine Möglichkeiten, die Qualität der Service-Leistungen
der Verwaltung zu verbessern, voll ausschöpft. Dazu gehören sowohl
Bearbeitungszeiten und barrierefreie, digitale Angebote als auch ein
grundsätzlich hilfsbereiter und bürger*innenfreundlicherer Umgang der
Verwaltung mit Bürgerinnen und Bürgern, die an sie herantreten.
Mehr Transparenz und Kommunikation: Wir sind überzeugt, dass viele
Projekte und Entwicklungen, die von der Kreisverwaltung angestoßen und
betreut werden, mehr Sichtbarkeit verdienen. Wir erwarten daher, dass Herr
Reinhardt sich im Falle einer weiteren Amtsperiode mit seinem Team damit
beschäftigt, wie mehr von dem sichtbar werden kann, was die
Kreisverwaltung tut – auch im Sinne einer funktionierenden Demokratie, die
ein Vertrauen in öffentliche Institutionen voraussetzt.

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